Münchner Erzählcafé in der Seidlvilla - Geschichten aus dem Leben:

Im Erzählcafé erzählen Mitbürger_ innen Geschichten aus dem Münchner Alltag. Erinnerungen und Erlebnisse lassen Zeitgeschichte lebendig werden. Wir laden Menschen aller Generationen ein, zuzuhören und dabei eigenen Erinnerungen nachzuspüren. Dadurch bekommt gelernte Geschichte bunte Bilder. Wir freuen uns, wenn die Zuhörerinnen und Zuhörer eigene Erinnerungen dazu erzählen oder mit Fragen das Gespräch bereichern.

Natan Grossmann
Ein Holocaust-Überlebender erzählt
„Ich wurde am 2. Mai 1945 neu geboren“
Natan Grossmann wurde 1927 im polnischen Zgierz bei Lódz geboren. Nach der deutschen Besetzung seiner Heimat wurde er mit seiner jüdischen Familie 1940 ins Ghetto Litzmannstadt (Lódz) zwangsweise umgesiedelt. Ab 1942 war er dort ganz allein, Bruder, Vater und Mutter lebten nicht mehr. Im August 1944 wurde das Ghetto aufgelöst, Natan Grossmann nach Birkenau bei Auschwitz transportiert. Das war seine Rettung, meint er. Am 2. Mai 1945 wurde er auf einem Todesmarsch in Ludwigslust durch US-Truppen befreit.
Natan Grossmann lebte 15 Jahren in Israel und im Kibbuz. Seit 1961 wohnt er in München und ist verheiratet. Zusätzlich zum Erzählen von Natan Grossmann werden Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Linie 41“ von Tanja Cummings (2015) gezeigt, in denen er mit dem Sohn des ehemaligen Nazi-Oberbürgermeisters von Litzmannstadt auf Spurensuche geht.
Sonderprospekt mit Erzählern und Themen anfordern unter Tel. 089/54 58 05-0.
Kooperation mit der Nachbarschaft Schwabing, ein Projekt des Seidlvillavereins.

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Termin: Samstag, 19.10.2019 von 15.00-17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1 b, 80802 München
für Besitzer eines Münchenpasses 2,00 €
Kursgebühr (Tageskasse) 6,00 €
Referent Natan Grossmann,
Leitung und Moderation: Dipl.-Sozialpäd. (FH) Birgit Lipowsky .,
Leitung und Moderation: Dorothee Fichter
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